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Volker H. Schendel

30455 Hannover - Davenstedt

Tel.: 2159944

1989 - 1992 habe ich mich als zuständiger Referent für "Freie Berufe" für die Belange der Besonderen Therapierichtungen und Natürlichen Heilweisen im Nds. Wirtschaftsministerium eingesetzt.

z.B.hier:
http://www.vhschendel.de/html/extra_2.html
http://ffb.uni-lueneburg.de/template.php?ID=591
http://www.zdn.de/historieurteil.htm


Nach einer Begegnung mit Dr.Schlebusch vom ZDN in Essen auf der Baden-Badener Woche für Ganzheitsmedizin 1989 entstand aufgrund verschiedener Gespräche die

Idee, in einem ersten Schritt eine Dokumentation ohne eigene Bewertung in die Welt zu bringen.
Auftragnehmer dafür sollte das ZDN sein.

http://www.zdn.de/novelle/historie/vorwhistorie.htm

In der Person von Dr. Schlebusch hatte ich auch den geeigneten und engagierten Vertragspartner.- .

 
Die Dokumentation der Besonderen Therapierichtungen und Natürlichen Heilweisen in Europa , im Auftrag des Nds. Wirtschaftsministerium vom ZDN in Essen erstellt, vom FFB der Universität Lüneburg herausgegeben, liegt inzwischen in fünf Bänden mit fast 4000 eng bedruckten Seiten vor.

http://www.vgm-verlag.de/dokumentation.htm

Das Landessozialgericht Celle hat sie unmittelbar nach Erscheinen in seiner Rechtssprechung verwendet. Dieses Urteil aus Celle war das Ausgangsverfahren für die kürzliche Entscheidung des BVerfG zur Erstattung von Naturheilverfahren im Gesundheitswesen.
http://www.bverfg.de/entscheidungen/2005/12/6
zum Beschluss des Ersten Senats
vom 6. Dezember 2005
- 1 BvR 347/98 -

http://www.bverfg.de/entscheidungen/rs20051206_1bvr034798.html


Möglich war dies nur durch die besondere Kompetenz und das Netzwerk von Dr. Schlebusch.
 

 

 

 

 

Nachfolgend mein Vortrag im Wissenschaftlichen Kolloquium: Freie Berufe im Wandel der Märkte, Tagung im Rahmen des 10-jährigen Bestehens des Forschungsinstituts Freie Berufe (FFB), Universität Lüneburg 4.-5.11.1999

 

“Die Freien Berufe im Spinnennetz öffentlicher Strukturen und Politik”

  • 1 Einführung
  • Lassen Sie mich als Einstieg in mein Thema aus der Zeitschrift „Der Freie Beruf“ Nr. 10 aus 1999 zitieren:
  • „Wenn und solange die Basis, die einzelnen Mitglieder, sich nicht als Freiberufler fühlen und ihre Verantwortung in der Gesellschaft, die sich aus diesem Begriff und dieser Zugehörigkeit ergibt, nicht leben, werden die von ihnen getragenen Organisationen an der Spitze sehr frei über Wohl und Weh des freien Berufs entscheiden“.

    Der Bundesverband der Freien Berufe ist 50 Jahre alt und es muß die Frage gestellt werden, ob es weiter Sinn macht, sich attentistisch an einer Organisation zu beteiligen, aber nicht in ihr mitzuarbeiten, ob es weiter Sinn macht, sich in einer Organisation als Mitglied einzuschreiben, aber den Beitragspflichten nicht nachkommen zu wollen, ob es weiter ertragbar ist, sich in einer Organisation einzuschreiben, aber bei der ein oder anderen Entscheidung, die einer anderen Ansicht folgt, sich kleinkindesgleich in die Ecke zurückzuziehen und mit dem Fuß aufzustampfen, also Mitarbeitsverweigerung und Austrittsdrohung.

    Die Bundesrepublik Deutschland als pluralistische Gesellschaft braucht die Freien Berufe als einen Ausdruck von Bürgerfreiheit. Die Freien Berufe brauchen den Status als Freiberufler, er ist ein wesentliches Element ihrer Leistung, das unbedingte Vertrauen von Mandanten, Patienten und Klienten beruht hierauf. Der Status als Freiberufler korreliert mit der Kunst und Meinungsfreiheit in diesem unserem Lande, auch wenn dies häufig vergessen wird. Es muss sich also jeder Freiberufler an seine Nase fassen und dann erst an die Nase der Funktionsträger, wenn in diesen Tagen darüber lamentiert wird, wo „Privilegien“ bedroht sind, steuerliche Nachteile angedroht und eine besondere Behandlung insgesamt in Frage gestellt werden. „Nur gemeinsam sind wir stark, wenn wir stark sein wollen.“

    • 2 Freie Berufe und Politik
  • Mit diesen angerissenen Fragestellungen sind sehr viele Probleme der Freien Berufe bereits im Blickpunkt. Als langjähriger Referent der Belange der Freien Berufe in Niedersachsen ist der Kontakt zum Landesverband der Freien Berufe und zum Bundesverband durchaus auch geprägt von den kritischen Fragen, die in dem Zitat zum Ausdruck kommen. Aber natürlich haben die Freien Berufe nicht nur Probleme ihrer eigenen Organisation, sondern sind auch im Meinungsstreit der Politik vielfach in ihrem Selbstverständnis gefährdet.
  • Jüngstes Beispiel mag das Thema Elektronic Commerce und Freie Berufe sein, wo zwar vereinzelt positive Ansätze in der Wahrnehmung der Fragestellungen der Freien Berufe vorhanden sind, aber sich doch noch viele Gefahren und Risiken aus ungeklärten Fragen und zum Teil falschen Sichtweisen der EU-Kommission auf die Probleme der Freien Berufe im Kontext Electronic Commerce ergeben.

    Ein anderes Beispiel ist die Uraltdiskussion der Konkurrenz zwischen TÜV-Organisation und Freien Sachverständigen. Vielen hier im Raum Anwesenden brauche ich dazu nicht sehr viel auszuführen. Schon 1991 hatte die Deregulierungskommission festgestellt, daß das technische Prüfmonopol des TÜV überholt sei. Außer der Öffnung der Kfz-Überwachung zugunsten Freiberuflicher Kfz-Sachverständiger ist aber nicht viel passiert. Wir können den aberwitzigen Zustand konstatieren, daß Freie Aufzugssachverständige nur in Privatgebäuden, nicht aber in Gewerbegebäuden prüfen dürfen. An diesem kleinen Beispiel kann man leicht absehen, daß nicht fachliche Zusammenhänge sondern machtkonzentrierte Lobbyarbeit in vielen Teilen unserer Gesellschaft Regelungen zufolge haben, die dem gesunden Menschenverstand Hohn sprechen.

    Es ist eben so, daß ein kleiner Berufszweig, wie der öffentliche Sachverständige, nicht genügend Lobby hat, um gegen Großorganisationen wie den TÜV sich fachlich, wie es oft der Sache angemessen wäre, durchzusetzen. Lassen Sie mich einen anderen Berufszweig der Freien Berufe streifen, den wohl größten Berufszweig in der Gesamtlandschaft Freie Berufe, nämlich die Ärzteschaft und hier speziell die niedergelassenen Vertragsärzte, die früher Kassenärzte hießen.

    Man kann historisch feststellen, daß der Einfluss der Ärzteschaft seit den 50er Jahren in Politik und Verwaltung kontinuierlich abgenommen hat. Während Politiker in den 50er Jahren teilweise geradezu ängstlich mit Vertretern des Berufsstandes umgingen, weil diese eine sehr große Machtfülle innehatten, hat sich dieses Bild heute dramatisch geändert. Bösartige Zungen behaupten, die Ausweitung der medizinischen Fakultäten im Hochschulbereich hätten den politischen Hintergrund gehabt, dermaßen viel Absolventen im Medizinbereich zu „produzieren“, um hier eine politische Änderung herbeizuführen.

    Faktisch können wir heute feststellen, daß die große Zahl von Medizinern in allen ärztlichen Bereichen den Einfluss der verfaßten Ärzteschaft auch in Politik und Verwaltung deutlich reduziert hat. Die Verschiebung hin zu dem Satz „Alle Macht den Kassen“ ergibt ein deutliches Bild, wobei ich nicht kommentieren will, ob die derzeitige Gesetzgebungsabsicht der Bundesregierung dem Prüfraster gesunden Menschenverstandes Stand halten wird. Ich persönlich gehe davon aus, daß bestimmte Wahrheiten in den Blickpunkt der Politik rücken müssen, bevor eine Lösung der anstehenden Fragen möglich ist. Die derzeitigen Gesetzesvorschläge sind genauso zum Scheitern verurteilt, wie alle früheren sog. Reformgesetze dies auch mußten.

    Angesichts der Tatsache, daß Gesundheit im Erwartungshorizont der Bürger dieses Landes einen sehr hohen Stellenwert hat, darf man fragen, wie es kommt, daß diesem Bedürfnis so schlecht von der Gesetzgebung Rechnung getragen wird. Möglicherweise liegt es daran, daß bestimmte Fragen in der Diskussion nach wie vor verboten sind. Ich erinnere hier nur an die Frage der Rationierung von medizinischen Leistungen, die sich einem vernünftig Denkenden aufdrängt, wenn man auf das Gesamtsystem einen Deckel in Form eines Globalbudgets packt. Der Glaube, durch ein Globalbudget könnten Reserven in der einzelnen Arztpraxis mobilisiert werden, zeugt von einer Lebensfremdheit, die sehr signifikant ist.

    Aber natürlich ist der Freie Beruf Arzt nicht nur von Gesetzgebung und Verwaltung drangsaliert, sondern auch von seiner eigenen Selbstverwaltungskörperschaft. Wenn ich mir die Strategien zur Informationswerbung von Ärztekammern anschaue, komme ich schon ins Grübeln, ob hier zukunftsweisende Denkmodelle praktiziert werden. Eine interessante Sachverhaltsgestaltung ist mir jüngst bekannt geworden. Es mag hier beispielhaft referiert werden.

    Es gibt in dem kassenärztlichen Vertragsarztbereich eine neue Facharztgruppe, die sich „Physikalische und Rehabilitative Medizin“ nennt. Hintergrund ist ein erbitterter Kampf dieser Spezialärzte im Kontext der Bundesärztekammern, um eine eigene Facharztqualifikation, die auf der Ebene der Bundesärztekammer von diesen Ärzten durch politische Unterstützung gewonnen wurde. Interessant war für mich, daß in der konkreten Alltagspraxis eines Vertragsarztes solchen Ärzten keinerlei vernünftige Strukturen im Abrechnungswesen zugewiesen wurden. Die Konsequenz daraus ist, daß die zugestandenermaßen wenigen Fachärzte für Physikalische und Rehabilitative Medizin in eine Defizitsituation hineingeraten sind, dergestalt, daß sie keine vernünftige Medizin machen können. Der Grund dafür ist, daß es für ihre Facharztgruppe keine spiegelbildlichen Regelungen im einheitlichen Bewertungsmaßstab und im Honorarverteilungsmaßstab auf Seiten der Kassenärztlichen Vereinigung gibt. Und die Konsequenz daraus ist, daß ein existenzgründender Arzt oder eine existenzgründende Ärztin hier massive Berufsprobleme bekommen, die von der Sache her in keinem Umfang gerechtfertigt sind. Beispielhaft lassen Sie mich erwähnen, daß diesen Ärzten verboten wird, bei ihren Patienten eine Ganzkörperuntersuchung durchzuführen, weil dies - jedenfalls von der Niedersächsischen Kassenärztlichen Vereinigung - nicht zur Abrechnung zugelassen wird. Ich überlasse es Ihnen, zu beurteilen, welche Medizin wohl herauskommen wird, wenn ein Facharzt für Rehabilitative Medizin seine chronisch kranken Patienten nicht einmal ganzkörperlich untersuchen darf.

    Lassen Sie mich auf ein erfreulicheres Thema zurückkommen. Ich möchte ihnen schildern, wie es manchmal auch positiv laufen kann. Das Land Niedersachsen hat durch seinen Wirtschaftsminister seinerzeit in der Wirtschaftsministerkonferenz angeregt, für die Freiberuflichen Architekten und beratenden Ingenieure Politikgrundsätze zu erarbeiten. Dies war einer der wenigen Fälle, wo die Zusammenarbeit zwischen den Berufsorganisationen und den Referenten der Freien Berufe in Bund und Ländern ein positives Ergebnis vorweisen kann, auch wenn ich es sehr bedaure, daß die zugrunde liegenden Arbeiten über die Struktur und die Verhältnisse diese beiden Berufsgruppen dann doch nicht veröffentlicht werden konnten, wie das ursprünglich vorgesehen war. Im Ergebnis aber doch ein Beispiel, wie das Spinnennetz zerrissen werden kann durch gemeinsame Kooperation.

    Dieses Beispiel zeigt aber auch, wie wichtig der regelmäßige kommunikative Kontakt zwischen den Freiberufsvertretern und ihren Organisationen, der öffentlichen Verwaltung und der Gesetzgebung ist, um vernünftige Strukturen gestaltend herbeizuführen. Wenn es auf der kommunikativen Ebene hapert, wie dies leider oftmals der Fall ist, darf man sich nicht wundern, wenn das klebrige Netz sich über die Bedürfnisse der Freien Berufe legt.

    • 3 Freie Berufe und öffentliche Strukturen
  • Es fehlt auch an einer öffentlichen Wahrnehmung der Bedeutung der Freien Berufe für die Grundstrukturen unserer Gesellschaft. Hier wäre noch viel zu leisten und ich bedaure es diesbezüglich sehr, daß nicht in viel größerem Umfang die Möglichkeiten der Forschung und Darstellung auch des Forschungsinstituts Freie Berufe hier in Lüneburg von den Akteuren genutzt werden. Sie könnten mir nun entgegenhalten, daß Politiker in Festveranstaltungen doch ganz anders argumentieren. Lassen Sie mich beispielhaft zitieren:
  • „Der entscheidende Teil der Dynamik unserer Volkswirtschaft kommt aus dem Mittelstand und den Freien Berufen. Hier wird die Initiative der Eigenverantwortung, Selbstständigkeit und Risikobereitschaft tagtäglich gelebt und bewiesen. Der Freie Beruf ist im politischen wie im gesellschaftlichen Kontext ein herausragender geistig schöpferischer Kulturberuf mit hoher Zukunftsbedeutung und hat in unserer freiheitlichen Gesellschaftsordnung weit reichende Anerkennung gefunden etc., etc.“ Nun, die Worte hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube. Schaut man sich die Gesetzesregelungen zur Scheinselbstständigkeit und zum 630-DM- Job an, so ist die Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis wahrnehmbar.

    Sehr oft hat ein bestimmter Freier Beruf auch die Schwierigkeit, sich überhaupt in die öffentlichen Strukturen hineinzudenken. Ich freue mich insofern, daß wir Vertreter eines ganz kleinen Verbandes heute hier auch als Gäste haben, nämlich den etwas exotischen Berufsverband der Freiberuflichen Astrologen. Bestimmte Freie Berufe haben es manchmal schwer, die Seriosität ihres Handelns der allgemeinen Öffentlichkeit zu vermitteln und am Beispiel der Astrologen kann man dies sehr schön festmachen. Es ist zwar politisch bekannt, daß bestimmte Führer in der Welt, wie beispielsweise der amerikanische Präsident, allerdings nicht der jetzige, regelmäßig astrologische Beratungen nutzen. Allerdings ist diese Wahrnehmung begleitet in der Öffentlichkeit von einem Verständnis dieses Faches, das der Realität diesem Berufsstand natürlich in keiner Weise gerecht wird. Das Lächeln über so abartige Verhaltensweisen eines amerikanischen Präsidenten und seiner Frau rührt dabei allerdings daher, daß diejenigen, die hier lächeln, nicht die geringste Vorstellung haben, wobei es sich dabei handelt. Die Tatsache, daß sie in irgendwelchen Boulevardblättern beim Friseur das Horoskop der Woche lesen, ist nicht unbedingt ein Ausweis ihrer Qualifikation für die Beurteilung eines ganzen Berufsstandes. Daß es einem Berufsstand dann bei einer solchen öffentlichen Wahrnehmung naturgemäß nicht leicht fällt, die Seriosität seines Tuns zu vermitteln, leuchtet ein.

    Umso mehr begrüße ich es, daß Detlef Hover, der 1. Vorsitzende des Deutschen Astrologenverbandes, der sich eine sehr anspruchsvolle Prüfungsordnung und Berufsordnung geschaffen hat, heute hier bei uns bei der Festveranstaltung den ersten Kontakt zu den Forschungsstellen für Freie Berufe sucht.

    • 4 Schlußbetrachtung
  • Das fehlende Verständnis für manchen Freien Beruf, der als Berufsgruppe zu klein ist, um auf sämtlichen Lobbyistenhochzeiten zu tanzen, ist natürlich ein Selbstdarstellungsproblem, wo hoffentlich der Dachverband, nämlich der Bundesverband der Freien Berufe, eine seiner Hauptaufgaben zugunsten solcher kleinen Gruppen sieht. Daß dies in der Praxis an dem Selbstverständnis der größeren Freiberufsgruppen zuweilen scheitert, ist sehr bedauerlich und ich verweise diesbezüglich auf das vorangestellte Zitat, daß man hier vielleicht auch über die eigene Positionierung in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft neu nachdenken sollte.
  • Nur wenn es den Freien Berufen insgesamt gelingt, das große Spektrum ihrer selbst in das Bewußtsein der Öffentlichkeit zu rücken, ist es wahrscheinlich möglich, die zukunftstragenden Potentiale der Freien Berufe in unserer Gesellschaft auch nachhaltig zu vermitteln. Daß dies notwendigerweise bedeuten kann, daß die großen Berufsgruppen einmal zugunsten der zukunftsorientierten Berufsgruppen unterstützend tätig sein müssen, scheint mir selbstverständlich.

    Die Arbeit des Forschungsinstituts Freie Berufe hier in der Universität Lüneburg zeigt, daß mit vernünftigen Konzepten Schritte nach vorn getan werden können. Die Qualität der Arbeit hat bewiesen, daß ein solches Institut wichtig ist in Niedersachsen und für die Freien Berufe.

    Ich wünsche dem Forschungsinstitut Freie Berufe auch für die nächsten Jahre viel Erfolg.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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